Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie basiert auf der Fünf-Elemente-Lehre und der Lehre von den Meridianen. Sie verbindet in pragmatischer Hinsicht zwei Verfahren:

1. Erwärmen der Punkte (Moxibustion)
2. Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte

In der Akupunktur wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach Meinung der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen massiert.

Körpereigene Reizmethoden sind auch in anderen Kulturen bekannt. Bei den Arabern die Skarifizierung der Haut etwa bei Hexenschuss und bei den Bantu die Perforation der Ohrläppchen.

Abwandlungen wie das in Japan entwickelte Shônishin (jap. shôni = Kleinkind, shin = Akupunkturnadel) verwendet stumpfe Gegenstände statt Nadeln
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